Triumph Sprint ST: 22900km :: Eine neue Sitzbank
3. March 2003 — Zuletzt bearbeitet: 24. November 2006 | 2300x gelesen
Schon erstaunlich, was ein wenig Schaumstoff für Auswirkungen haben kann. Außerdem habe ich mir einen Fersenschutz geleistet.
Die Sitzbank der Sprint ST ist von Haus aus eher weich geraten und mit den laufenden Kilometern wird sie nicht eben härter. Eine glückliche Fügung ergab, dass ich meine Sitzbank nach meinen Wünschen modifizieren konnte, ohne gleich ‘ne Woche auf mein Bike verzichten zu müssen.
Nun habe ich eine Sitzbank, die härter und höher ist. Außerdem hat sie einen strapazierfähigeren Bezug, der gleichzeitig das Rutschen vermindert.
Ich bin positiv überrascht, was so ein paar Zentimeter Schaumstoff doch für Unterschiede beim Fahren ausmachen. Die Sitzhöhe beträgt nun 84cm gegenüber 82cm im Originalzustand. Der Kniewinkel ist nun angenehmer und automatisch kommt der Oberkörper mehr über den Tank. Die härtere und rutschfestere Sitzbank sorgt für bequemeres Sitzen und bei Bodenwellen rutsche ich nicht immer wieder auf den Tank. Früher habe ich bei heftigen Stössen im Fahrwerk immer meine Sitzposition verloren – dieser Effekt gehört nun fast zur Vergangenheit.
Der Neubezug der Sitzbank hat übrigens 120 Euro gekostet – ich finde, die sind es wert!
Weiterhin habe ich mir den Fersenschutz geleistet. 29 Euro für ein wenig Plastik in Carbonlook sind übertrieben, aber ich wollte das Geraffel für die Hinterradbremse schön verdecken. Peinlich eigentlich nur, dass der Fersenschutz offensichtlich noch für die alte Sprint ST gebaut wurde – die Anbauanleitung ist völliger Blödsinn und eine Ausbuchtung in der Blende unschön und unnötig.





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