Finale furioso
4. October 2007 — Zuletzt bearbeitet: 20. March 2008 | 12046x gelesen
Zum diesjährigen Rennstreckensaisonfinale gab es sogar eine “extended version”, denn bevor es zum Lausitzring ging war ein netter Fotografiernachmittag auf der Rennstrecke in Padborg angesagt. Dort fuhren einige Freunde um eine Kiste Bier, allerdings fiel die Entscheidung ins Wasser. Nicht ganz so nass war es dann in der regenärmsten Region Deutschlands (Pressetext Lausitzring). Und ein Rennen war auch wieder dabei…
Das Highlight der gemeinsamen Fahrt mit Akeem Richtung Padborg war zu nächtlicher Stunde seine Aussage, dass er etwas Nachtblind sei und Schwierigkeiten hätte Straßenschilder zu lesen – was ich zunächst auf den fürchterlichen Zustand seiner Windschutzscheibe schob durch die selbst ich kaum was sah. Jedenfalls habe ich mich gerne bereit erklärt ihm beim Finden des Weges behilflich zu sein. Irgendwann kamen wir an einem der üblichen großen Wegweiser am Rande von Bundesstrassen vorbei und der Zielort war deutlich lesbar am rechten Pfeil angebracht. Ich sagte: “Da ist ein Wegweiser”, dann “da steht’s ja” und dann “na, dann ist ja alles klar”. Akeem antwortet jeweils: “ja”, “was”, sowie “und in welche Richtung geht es jetzt?” Darauf sprach ich noch relativ gelassen “rechts”, aber nach dem Akeem dann fragte “wo?” brach ich in hysterisches Gelächter aus und stammelte nur noch “bisschen nachtblind” repetierend vor mich hin. Er hat sich dann auf einen Fahrerwechsel eingelassen.
In Padborg hat es dann wie immer geregnet. Leider hat Akeem die frisch aufgebaute Tona von Hans leicht eingestürzt. Von da ab hatte Akeem deutliche Atemprobleme und ich durfte die meiste Zeit seinen Boliden Richtung Lausitzring fahren.
Zum Saisonfinale an den ersten drei Oktobertagen am Eurospeedway hatten sich in der Box die meisten der üblichen Verdächtigen getroffen: Akeem, der mich freundlicherweise mitgenommen hat, Andi (ausnahmsweise auf MV unterwegs), Ulrike, Harri und – mittlerweile auch schon das dritte Mal dabei – Alun. Sandro war leider kurzfristig an einer Bronchitis erkrankt, Calle bekommt derzeit Drogen auf Rezept, Steph hatte es vorgezogen polnischen Regen unter die Räder zu nehmen, Jo und Diana haben leider keinen Urlaub bekommen. Dafür erstmals dabei: Doc Monty auf Yamaha R6.
Sonntag bezogen wir frohgelaunt die Box und freuten uns auf 8 Turns a 20 Minuten plus eine Stunde freies Fahren jeden Tag und ein 8-Runden-Rennen am Mittwoch. Die Organisation vom MSC-Lausitzring war wieder gewohnt professionell und es gab einen vom Verein auf die Beine gestellten Catering-Service für kleines Geld. Unverständlicher- , aber glücklicherweise war die Veranstaltung nur mittelmäßig ausgebucht.
Den kompletten Montag habe ich damit verbracht mir die Stürze aus Poznan und Oschersleben aus dem Kopf zu fahren. Irgendwie kam ich nicht in Tritt. Die äußeren Bedingungen waren eigentlich prima und ich war auch wirklich überrascht, dass mir die beiden Stürze bei den letzten Events so nachhingen. Aber ich weiß ja nur zu gut, dass ein “Erzwingen-Wollen” nur zu Verkrampfungen führen – also nutzte ich einfach die reichlich vorhandene Fahrzeit. Am Ende des Tages stand dann eine mittlere 2.07 auf meinem Lappenzeiter.
Im freien Fahren zum Tagesabschluss zwang mich Doc Monty seine Yamsel zu pilotieren. Mich erwartete ein weiches Sofa, welches keinerlei Rückmeldung vom Hinterrad durchließ, ein mir völlig unbekannter Reifen, eine – logischerweise – völlig ungewohnte Sitzposition und – natürlich – passte in der ersten Runde weder Schaltpunkte noch Drehzahlen. Unter normalen Umständen wäre ich gleich wieder in die Box gefahren – aber der heutige Tag stand eh unter dem Motto: “Man muss sich auch mal zum Spaß haben zwingen”…
In der zweiten Runde war ich dann fast so schnell wie der eigentliche Besitzer des Bikes und mein Ehrgeiz die Bestzeit auf seinem Lappenzeiter zu toppen war geweckt. Ich bin relativ verhalten auf der Bremse gewesen, wusste aber, dass das kaum vorhandene Drehmoment der Kleinen ein früheres Drehen am Gasgriff ermöglichen sollte. Ohne viel zu riskieren gab ich in den langen Kurven gefühlte 50m früher Gas als mit meiner Tona. Am Ende der Apcoa-Rechts hatte ich 20kmh mehr Speed als mit meiner und ein Grinsen stellte sich bei mir ein. In der vierten Runde hatte ich meine bisherige Tona-Bestzeit bis auf einzelne Zehntel erreicht und ließ es gut sein. Ich wollte dann doch nicht wissen, was noch alles geht…
Mit einem freundlichen “damit kann ja jeder schnell fahren, das macht doch keinen Spaß, wo ist denn da die Herausforderung” übergab ich Doc Monty sein Gefährt, der beim Blick auf meine gefahrene Zeit zunächst sprachlos war. Er freute sich dann aber doch über meine Zeit, weil er nun wusste, dass er nichts Neueres als sein 2003er Modell braucht.
Natürlich machten mir die anderen Boxenmitglieder gleich klar, dass ich über einen Fahrzeugwechsel nachzudenken hätte. Aber in Ermangelung eines Dukatenesels habe ich entsprechende Vorschläge kategorisch ausgeschlossen. Außerdem weiß ich, dass ich auch mit meiner Tona noch nicht am Ende bin. Und ein wenig bin ich immer noch in meinen Eisenhaufen verliebt…
Ein nächtlicher Spaziergang sollte den drei Neulingen in der Lausitz das zurechtfinden auf der Strecke erleichtern. Später saßen wir beim Biere zusammen und haben unsere Linienwahl in aller Ausführlichkeit besprochen. Das dauerte ziemlich genau sieben Biere – immer kam eine neue Runde einher mit der Ausrede, dass wir den ersten Turn morgens eh nicht fahren wollten…
Durchaus motiviert gehörtes umsetzen zu wollen wachte ich am Dienstag auf. Die ersten Worte die ich vernahm lauteten: “Es regnet, kannst liegen bleiben.”
Die übliche Aussagen in den bekannten Rennsportforen zum Thema “Lausitzring bei Regen” lassen sich auf folgenden leicht gehässigen Spruch reduzieren: “Das beste was Du bei Regen am Lausitzring machen kannst ist mit einem Bier am Ende der Start-Ziel-Geraden zu sitzen und zu warten wann der Erste stürzt.” Deswegen hatten die meisten aus unserer Box ihre Regenreifen gleich zu Hause gelassen. Wir setzten uns zum Frühstück an die Pit-Lane und warteten bei einem heißen Kaffee auf den ersten Sturz – aber nichts passierte, obwohl relativ viele draußen waren, einige sogar mit Straßenreifen. Harri erklärte als unser erfahrenster Pilot am Läusering die Furcht vor Regen für unnötig und zog Regenreifen auf seine 675. In seinem Windschatten packte auch Doc Monty seinen zweiten Felgensatz aus und wechselte auf Regenbereifung. Als alles umgerüstet war, hörten wir draußen den ersten Sturz. Das bremste Doc Monty, aber nicht Harri. Nach wenigen Runden kam er wieder rein und forderte Doc Monty auf mitzukommen. Gemeinsam zogen sie ihre Runden durch den niederlausitzschen Nieselregen.
Harri wurde zum Regengott und fuhr mit einer 2.13 die schnellste Runde des Tages. Chapeau! Gegen Mittag hatte es aufgehört zu regnen und es war abzusehen, dass das freie Fahren eventuell ein Fahren mit Slicks ermöglichen sollte.
Vorher durfte ich mit Harris 675 fahren. Damit kam ich aber nun wirklich überhaupt nicht zu recht. Zu einer fürchterlichen Sitzposition kam hinzu, dass die Strecke immer mehr auftrocknete und ich vom Grip von Regenreifen auf trockener Piste nicht allzu viel Gutes gehört hatte. Ich bemühte mich wenigstens einmal unter drei Minuten um den Kurs zu schlafen und ich stellte die Kiste wieder in die Boxengasse. Harri hatte noch nicht genug und fuhr noch einige wenige Runden, bis er in einer der langsameren Ecken der Strecke in Schräglage “nachbremste” und seine hübsche Dreizylinderin ins Gras legte. Die Schäden am Mopped waren nicht besonders schwerwiegend, aber sein Knie und seine Rippen waren geprellt.
Er zeigt ironische Selbsterkenntnis und fragte mich, ob er mal einen Gastbericht auf meiner Homepage schreiben dürfte – Arbeitstitel: “Über die Dummheit”. Es wäre eine Ehre für mich, Harri.
Erstaunlicherweise war die Stimmung in unsere Box trotz des entgangenen Tages mit Fahrspaß überhaupt nicht schlecht oder missmutig. Am besten war Doc Monty gelaunt. Als einer der Top-10-Classictrialer in Deutschland war er vom Ambiente der Strecke und Professionalität der Veranstaltung absolut begeistert und sprang eh die ganze Zeit wie ein Kleinkind mit Esstellergrossen Augen von einem Bein auf das andere, als ob alle fünf Minuten Weihnachten wäre. Eine völlig neue Welt stand ihm plötzlich offen und er hatte den nötigen Entdeckerdrang um alle Winkel seines neuen Daseins möglichst schnell zu erkunden. Immer öfter schallte ein “ich brauch’ einen Zettel” durch die Box, weil seine Aufnahmefähigkeit allmählich den Überlauf erreicht hatte. Den Höhepunkt erreichte seine Freude am Dienstag als er im letzten Turn des Tages die Erfahrungen der Nasskilometer im Trocknen umsetzen konnte und Akeem herbrannte. Er gab sich selbst den Beinamen “Akeemilisator” und schmiss ‘ne Runde Bier.
Akeem, Doc Monty und ich warfen Münzen, weil wir nicht sicher waren, ob wir uns zum mittwöchlichen Rennen anmelden sollten. Alle drei entschieden sich jeweils für die Seite, die bedeuten sollte, dass wir nicht mitfahren würden. Natürlich haben wir uns dann trotzdem angemeldet.
Weil wir keinen Bock auf einen weiteren Abend in der Box hatten und es ja schließlich der letzte gemeinsame Abend der Saison sein sollte haben wir gemeinsam für Pizza-essen-gehen votiert. Leider haben wir uns dabei auf Andi und Ulrike verlassen, die meinten sie würden eine Pizzeria in einem ca. 4 bis 6 Kilometer entfernten Ort kennen. Die Wegbeschreibung war so klar, wie sie von einer Frau kommen kann, nur dass Andi sie gab. Zitat: “An der ersten Ampel, also da in dem Ort ist eh nur eine Ampel, als an der Ampel, da ist auch ein Norma auf der linken Ecke oder war das ein Penny, da fahrt ihr rechts. An der nächsten Ampel…” Harri steuerte seinen Bully, Akeem nahm vorne Platz und hinten kauerte der Rest auf dem Fahrzeugboden in äußerst unbequemer Sitzposition – aber es sollten ja nur 4 bis 6 Kilometer sein. Spätestens nachdem ich aus dem Fond das Wort “Nachtblind” gleich zwei Mal vernahm hätte ich aufmerksam werden sollen. Den Pizzabäcker erreichten wir nach ziemlich genau einer Stunde. Der Rückweg dauerte übrigens gerade mal 10 Minuten.
Der nächste Morgen begrüßte uns mit Sonnenstrahlen und rechtzeitig für den zweiten Turn war die Strecke trocken. Ich fuhr meine Gräten warm und fuhr eine 2.12. Die Turns bis 12 Uhr wurden zur Qualifikation fürs Rennen und die entsprechende Startaufstellung genommen. Da es nur ein Rennen wegen gerade mal 32 Teilnehmern geben sollte, wurden zwar unterschiedliche Klassen eingeteilt, aber alle starteten gemeinsam. Andi war mit seiner MV eh jenseits unserer Möglichkeiten, aber zwischen Akeem, Doc Monty und mir entbrannte ein netter Wettkampf. Harri hat nach dem ersten Turn entschieden nicht mehr zu fahren, denn die Schmerzen waren leider zu groß. Nach dem ersten Turn war Akeem schnellster, dann Doc Monty, dann ich. Es begann die erstaunliche Lernkurve von Doc Monty. Im zweiten Turn fuhr er ungefähr 500m vor mir. Es dauerte nicht lange, als ich hinter ihm war. An einer seiner schlechten Kurven – die lange Links vor der Apcoa – kam er zu weit raus. Ich setzte mich neben ihm, sah, dass er nur auf die Curbs, aber nicht aufs Grün kam und überholte ihn. Zu diesem Zeitpunkt war er noch nicht unter 2.10 gefahren, während ich fast drei Sekunden vor ihm lag. Von mir unbemerkt kämpfte er sich wieder an mich ran. In meiner Auslaufrunde schnappte er mich eingangs der Gegengerade als ich mich verschaltet hatte. Das wollte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen und nahm mit etwas Verspätung die Verfolgung auf. Ausgangs der Apcoa setzte ich mich außen neben ihm, verschaltet mich erneut und im Parallelflug schossen wir auf die folgende Links zu. Ich war innen, er hätte keine Chance gehabt. Plötzlich bemerkte ich einen parkenden Gixxerfahrer vor uns und mit einem sehenswerten Ankerversuch ließ ich genügend Platz, damit nichts passieren konnte. Der Turn war zu Ende. Ich sah in zwei leuchtende Augen auf einer R6 und wir hatten beide Spaß – schließlich hatte er nun nicht nur Akeem hergebrannt, sondern auch mich. Ich konnte allerdings wenigstens entgegnen, dass er der erste 600er Fahrer wäre, der mir eine Kurve zuparkte.
Das Qualifying war gelaufen und das Unheil nahm seinen Lauf: Akeem hinter mir und erster unserer internen Wertung der Newcomer Doc Monty. Zwei Zehntel hatte er zwischen uns beide gefahren, zwei Sekunden zwischen Akeem und sich. Was in der Box an Frotzeleien los war könnt ihr euch sicherlich vorstellen.
Im letzten Turn vor dem Rennen wollte ich zunächst gar nicht raus, wusste aber, dass ich an Beweglichkeit verlieren würde, wenn ich nicht fahren würde. Und als dann erstmals an den drei Tagen die Wechselkurve vor der Gegengerade bei mir richtig gut funktionierte wurde es dann doch noch ein schöner Turn. Allmählich fühlte ich mich wieder gut und das Vertrauen in meine fahrerischen “Künste” wuchs wieder.
Dann kam das acht Runden Rennen. Andi, Akeem, Doc Monty und ich wünschten uns gegenseitig Glück. Beim Warm up Start legte Doc Monty ein heftiges Wheelie hin. Dann kam der echte Start. Die Motoren heulten nervös in der Startaufstellung als das rote Licht anging. Licht aus, Gas! Wie auch schon in Oschersleben erwischte ich einen Bombenstart und gewann gefühlte 6 Plätze. Eine Kurve lang führte ich sogar vor Andi. Ich konnte mich an einige Tausenderfahrer anhängen und zog am Kabel. Alles lief prima. Ich fühlte mich gut. Von Akeem und Doc Monty war weit und breit nichts zu sehen. In der zweiten Runde kristallisierte sich ein Zweikampf mit einer R1 heraus. Während ich überlegte, wie ich ihn überholen könnte, schossen plötzlich zwei andere Fahrer an mir vorbei. War ich schon überrundet worden? Nee, das konnte nicht sein. Das müssen Leute sein, die ich am Start überholte hatte. Die hatten aber lange gebraucht mich wieder zu holen. Tja, aber Racingtime ist keine Nachdenkenszeit. Mittlerweile waren wir in der dritten Runde angekommen und plötzlich überholten mich drei weitere Fahrer. Das raubte mir dann die Konzentration, denn ich wusste nicht wie viele noch kommen und ich hatte irgendwie auch keinen Bock abgeräumt zu werden. Die Furcht war eigentlich unbegründet, aber in so einem kleinen Gehirn wie meinem gehen manchmal merkwürdige Gedanken umher. Wer nach hinten denkt, verliert. Ich ließ es abreissen. In der sechsten Runde überholte mich Akeem auf der Gegengerade. Ich hatte keine Power mehr um ihm zu folgen. Ich schaute nur noch schnell, ob Doc Monty weit genug weg war, denn wenigstens dieses Mal wollte ich dann noch vor ihm sein. Als ich ihn näher kommen sah, gab ich noch mal etwas mehr Gas und kam nach Akeem, aber vor Doc Monty ins Ziel.
Ich hatte im Rennen noch ein paar Sekunden gefunden und bin letztlich eine 2:04.7 gefahren. Damit war ich zwar schneller als im letzten Jahr, aber nicht so schnell wie ich mir gewünscht hatte. So beendete ich das Saisonfinale mit indifferenten Gefühlen: einerseits habe ich mich darüber gefreut ohne Risiko zu gehen meine Vorjahreszeit unterbieten zu können und außerdem mal wieder ein Rennstreckenevent sturzfrei überstanden zu haben, andererseits habe ich erstmals in diesem Jahr mein selbstgestecktes Ziel nicht erreicht. Und obwohl ich schon Anfang des Jahres fest damit gerechnet, dass Akeem als besserer Fahrer von uns beiden, sobald er sich an sein neues Mopped gewöhnt hat, wieder schnellere Zeiten als ich fahre würde, war mir der Abstand am Lausitzring doch etwas groß: 1,3 Sekunden hat mir ein alter, verletzter, schwer atmender Mann aufgebrummt, der das erste Mal auf dieser Strecke war. Gratulation, Akeem, zu einer 2.03 Mitte! Nächstes Jahr wird es wohl einige schöne aufmunternde Fights geben.
Einen Haken können wir beide daran machen, dem Neuling Doc Monty noch etwas beibringen zu können. Hatte ich schon seine unglaubliche Lernkurve erwähnt? Der Newcomer hat doch tatsächlich innerhalb von 4 Stunden am Mittwoch grandiose sechseinhalb Sekunden gefunden und hat knapp die 2.03 erreicht. Der helle Wahnsinn! Schön, dass Du nächstes Jahr öfter dabei sein wirst, denn Du bist eine echte Bereicherung für unsere Box.
Jetzt ist also meine erste echte Rennstreckensaison vorbei: Oschersleben im April, Brünn im Mai, Anneau du Rhin im Juli, Oschersleben und Poznan im August, Oschersleben im September und Lausitzring im Oktober – das sind 18 Tage auf der Rennstrecke. Ich habe meine bisherigen Kilometer auf der Renne mal eben um den Faktor 2,5 erhöht. Die Hochs und Tiefs waren relativ verteilt, wobei die Hochs leicht überwiegt haben. Ich habe wahnsinnig viel gelernt und weiß, was ich im nächsten Jahr machen will: mit Freunden aufzynden!
Bis dahin gibt es im Winter viel an meiner Tona und an mir zu tun, damit ich mich auch im nächsten Jahr überwiegend an Hochs erfreuen kann.
An dieser Stelle an herzliches Danke an die beste Boxenmannschaft, die ich mir vorstellen kann. Da gibt es immer Spaß, man spornt sich gegenseitig an, es hängt positive Konkurrenz in der Luft, der Gemeinschaftssinn ist wahnsinnig und es gibt immer schöne Geschichten zu erzählen. Ohne euch wäre dieser Blog hier langweilig! Jeder bringt eine andere Eigenschaft und Eigenart mit ein. Danke an alle, die jetzt wissen, dass sie gemeint sind. Kommt gut über den Winter und nächstes Jahr buchen wir dann auf Grund des gesteigerten Interesses Doppelboxen…



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Friday, 5. October 2007
Herzlichen Dank für die Lorbeeren zum Jahresende.
Nach diesem Bericht kann ich beruhigt in den Winter gehen. Ich bekomme beim lesen noch einmal eine Gänshaut. Ich werde das Rennfeeling garantiert vermissen. Es war traumhaft mit euch in der Box auf so einer Anlage. Toll, das ich das erleben durfte.