DFB-Sportgericht entscheidet gegen den FC St.Pauli
17. November 2009 | 3001x gelesen
Das wußten schon die alten Römer: “Vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand.”
Also fassen wir noch mal zusammen: beim Spiel FC St.Pauli gegen Energie Cottbus sorgen Bengalos im Block der Cottbuser “Fans” für eine Spielunterbrechung.

Cottbuser Bengalos am Millerntor
Ein Bengalo wird von dem Übeltäter sogar noch gezündet und in die Cottbuser Zuschauer geschossen, während er von einigen Ordnern “abgeführt” wird.
Schon vorher – in der ersten Halbzeit – wurden ein Feuerzeug und ein Flachmann aus dem Cottbuser Zuschauerblock auf einen Spieler des FC St.Pauli geworfen, der gerade einen Eckball ausführen wollte.
Das DFB-Sportgericht entscheidet deswegen, dass der Verein Energie Cottbus 15.000 Euro Strafe zahlen muss.
Übrigens ist der Verein kein unbeschriebenes Blatt. Zu Erstligazeiten wurde der Verein zu 6.000 Euro Strafe verurteilt, weil mehrfach Feuerwerkskörper von Zuschauern der Cottbuser bei Fußballspielen gezündet wurden.
Was das alles mit dem einleitenden Satz der alten Römer zu tun hat? Ganz einfach: beim Spiel des FC St.Pauli bei Hansa Rostock zünden einige Idioten Feuerwerkskörper im Zuschauerblock und verletzen dabei auch zwei Ordner. Natürlich ist diese Aktion von “Fans” des FC St.Pauli genauso zu verurteilen, wie alle Bengalos in Fußballstadien, weil die Verletzungsgefahr bei der Dichte von Menschen einfach zu groß ist.

Sankt Pauli Bengalos im Ostseestadion
Im Sinne der Gleichbehandlung würde ich nun – analog zur ersten Strafe von Energie Cottbus – eine Strafe in Höhe von 6.000 Euro erwarten.Tja, aber auf hoher See und vor Gericht…
Das DFB-Sportgericht hat dem Verein nun mitgeteilt, dass die Strafe 20.000 Euro beträgt! Und wegen der Schwere der Vorkommnisse wird im Wiederholungsfall mit einer Platzsperre oder einem Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gedroht.
Versteht ihr diese Sportgerichtsbarkeit?



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Tuesday, 17. November 2009
IMHO sind die 20.000 für die Vorfälle in HRO und für COT bei uns. Also 10.000 pro Vergehen für FCSP
Und: 15.000 von Cottbus zu zahlen für gleichen Vorfall.
Die Rechnung an HRO kenne ich nicht.
Tuesday, 17. November 2009
Naja, schon die Strafe für lasches Kontrolieren gegen Cottbus und die Böller und Pyro un Rostock, aber es war wohl mehr vorgesehen udn nur aufgrund des Widerspruchs vom Veerein deutlich niedriger geworden. (siehe Vereisnhomepage) Also ist die Strafe für das erstmalige vorkommen schon deutlich höher als die Für Wiederholungstäter udn auch nicht billiger wie für Rostock letztes jahr als wiederholungstäter……
Und nichjt zu vergessen die extrem hohe Strafe gegen Naki, bei selbem vergehen von Assamoah der keine Strafe bekam.
… MUss ich nicht verstehen.
Trotzdem war die Aktion mit der pyro scheiße…. und alle Kritik an dem Urteil macht das nicht besser